Was zeichnet VITA aus

 

Hohe Qualitätsstandards
Die Assistenzhunde von VITA werden nach höchsten Qualitätsstandards ausgebildet. Grundlage ist zum einen das Konzept des Vereins - die so genannte Kreidler-Methode - zum anderen erfüllen wir sämtliche Leitlinien des Dachverbandes Assistance Dogs Europe (ADEu). VITA bildet Assistenzhunde für Erwachsene, Kinder und Jugendliche aus.

Ausgewählte Zuchtlinien
VITA arbeitet mit Retrievern aus sorgfältig ausgewählten Zuchtlinien. Die Erfahrungen unserer Vorbilder, der englischen Organisationen „Guide Dogs for the Blind“ und „Dogs for the Disabled“ zeigen, dass sich Retriever aufgrund ihres Wesens besonders gut für die Ausbildung zum Assistenzhund eignen.



Gesundheit der Hunde
VITA legt allergrößten Wert auf Gesundheit und Wohlergehen der Hunde. Schon im Welpenalter werden sie gründlichen Gesundheitschecks unterzogen. Mit speziellen Tests wird außerdem überprüft, ob sie die für einen Assistenzhund nötigen Anlagen mitbringen. Alle VITA-Hunde werden von unserer erfahrenen Tierärztin Dr. Ariane Volpert kontinuierlich, kompetent und sorgsam betreut – ein Leben lang.

Professionelle Ausbildung der Teams
Die professionelle Ausbildung des Assistenzhundes ist nur ein Teil der Arbeit. Die große Erfahrung und die wissenschaftlich fundierten Methoden beim so genannten Matchingverfahren stellen sicher, dass Mensch und Hund zu einem harmonischen Team zusammenwachsen können. Die Zusammenführung selbst ist eine weitere Herausforderung, die viel pädagogisches Wissen und Einfühlungsvermögen voraussetzt. In allen Belangen wird auf den Hund ebenso viel Rücksicht genommen wie auf den Menschen.



Integration in die Gesellschaft
Hunde können Türen öffnen – im realen und im übertragenen Sinn. Sie sind Eisbrecher und sozialer Katalysator. Sie schaffen Kontakt zu anderen Menschen, wecken Interesse, liefern Gesprächsstoff und Anerkennung. Für VITA ist es ein wichtiges Anliegen die Integration von Menschen mit Behinderung zu fördern. Deshalb gehört es zum VITA-Konzept, durch Training auf öffentlichen Plätzen und durch Veranstaltungen Berührungsängste abzubauen.

Dummyarbeit
Die meisten VITA-Teams haben ein ganz besonderes Hobby: die Dummyarbeit. Dabei wird eine Jagdsituation simuliert. Statt einer geschossenen Ente oder eines Fasans bringen die Hunde ihrem Menschen ein gefülltes Leinensäckchen zurück – das Dummy. Der Spaß an der gemeinsamen Arbeit, die Freude der Hunde und der Aufenthalt in der Natur stärkt Bindung und Beziehung der Teampartner. In den Dummygruppen treffen Rollstuhlfahrer und „Fußgänger“ zusammen, Unterschiede verwischen sich: es sind Menschen und Hunde, die mit viel Begeisterung das Gleiche tun. Dieser integrative Ansatz von VITA ist ein unschätzbar wichtiger Beitrag für die Gesellschaft.



Nachbetreuung
Die Teams werden ein ganzes Hundeleben lang regelmäßig nachbetreut, um einerseits den Ausbildungsstand des Hundes zu halten und andererseits dauerhaft sicher zu stellen, dass es beiden Partnern gut geht. Ein sich verschlechterndes Krankheitsbild etwa kann es nötig machen, dass der Hund nachgeschult werden muss.

Die Motivation von VITA
Bei allen bislang von VITA ausgebildeten Teams, passierte jedes Mal das gleiche Wunder. In den paar Wochen, in denen Hund und Mensch zu einem Team zusammen wuchsen, haben sich die Menschen verändert. Ein depressiver junger Mann, sah plötzlich wieder Sinn im Leben, bei einem anderen brach die harte Schale auf, verzagte Kinder gewannen Sicherheit, ein kleines Mädchen begann plötzlich zu sprechen, ein verschlossener Junge öffnete sich, eine junge Frau bekannte sich zu ihrer fortschreitenden Krankheit. Alle gewannen sie dazu: Selbstvertrauen, Unabhängigkeit, Aufgeschlossenheit, Empathie und Lebensmut. Der Augenblick, wenn sich am Ende der Zusammenführung zwei Augenpaare treffen und Mensch und Hund voller Freude ihr gemeinsames Leben beginnen, berührt jedes Mal zutiefst und bestätigt VITA in seiner Arbeit. Er macht uns Mut, die Arbeit – allen Schwierigkeiten zum Trotz - fortzusetzen.